Haus ohne Hueter
- Frankfurt am Main Ullstein Verlag 1972
- 219 p. 11x17cm
Mit dem Schicksal der Kriegerwitwen und Kriegswaisen konfrontiert Boell in diesem Roman seine Leser. Weder durch Fuersorgeaemter noch durch Rentenreformen allein ist diese bittere Hinterlassenschaft des Krieges zu bewaeltigen. Hier geht es um Menschen, die, jeder auf seine Weise der Unordnung, der Unsicherheit ihres Daseins begegnen, die Vergangenheit verfluchen, sich in ihrer Gegenwart nicht zurechtfinden oder gegen sie ankaempfen, sie stumpf ertragen oder sich ihr nachgiebig unterwerfen.